BTB 1. Herrenmannschaft – Saison-News 2019/2020
















eintrittskarten [at] btb-aachen [dot] deTickets Handball Regionalliga BTB Aachen – HC Weiden am 08.03.2020.
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"Heimat ist ein Gefühl, das heißt BTB"
In Dinslaken ist der Handballer David Breuer nach 15 Jahren wieder für seinen Jugendverein aufgelaufen
AACHEN Von der Jugend an bis 2004 hat David Breuer beim BTB Aachen Handball gespielt. Anschließend gelang dem gebürtigen Burtscheider der Sprung in die Zweite Liga, wo er zweimal Torschützenkönig wurde. Die Krönung seiner Karriere erlebte Breuer 2012, als er mit TuSEM Essen in der Ersten Bundesliga spielte. Beim Spiel in Dinslaken meldete er sich nun im Trikot des Nordrheinligisten BTB zurück. Mit dem 37-Jährigen sprach Julius Laschet.
Herr Breuer, auf den Tag genau 15 Jahre nach dem Abschied sind Sie wieder im BTB-Trikot aufgelaufen. Was war das für ein Gefühl?
David Breuer: Es war ein sensationelles Gefühl. Im Vorfeld haben wir, Trainer Martin Becker und ich, darüber gesprochen, dass ich ihm als "Standby-Spieler" zur Verfügung stehe. Es war immer mein Ziel, am Ende meiner Karriere noch mal zu spielen, wo alles angefangen hat.
Vor dem Anpfiff haben Sie den Jungs in der Kabine eingeheizt.
Breuer: Ich habe nach Absprache mit Martin die letzten Worte vor dem Einlaufen gesagt. Weil es ein emotionaler Moment war, Handball ist ein emotionaler Sport. Es war besonders, dass ich wieder für den BTB auflaufen durfte. Das habe ich den Jungs gesagt. Auch wenn es ein Auswärtsspiel war, es fühlte sich an wie Heimat, denn Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl, und das Gefühl heißt BTB.
Vom BTB ging es über Dormagen und Korschenbroich 2012 nach Essen. Ist mit dem Wechsel in die Erste Liga ein Traum wahr geworden?
Breuer: Ich habe viele Jahre davon geträumt, in die Bundesliga zu kommen. Früher wollte ich das mit dem BTB. Relativ spät, mit 30 Jahren, hat es dann geklappt, allerdings mit Essen. Das war ein sehr gutes Gefühl, weil ich in dem Alter reif und gesettelt war, dass ich das genießen konnte. Ich war unaufgeregt, und auch wenn es mein erstes Jahr in der Bundesliga war, konnte ich eine Führungsrolle im Team übernehmen.
Mit 1,80 Meter Körpergröße waren Sie ein vergleichsweise kleiner Rückraumspieler. Trotzdem standen Sie unter den 25 besten Torschützen der Ersten Liga.
Breuer: Ich würde sagen, das liegt daran, wie es beim BTB angefangen hat. Wir hatten ein Team und Trainer, die das geschult und gefördert haben. So habe ich gelernt, die fehlende Körpergröße und die fehlenden Kilos zu meinem Vorteil zu nutzen. Man hat meine Statur oft als "Kinderkörper" bezeichnet. Das habe ich genutzt, um mich im Rückraum zu verstecken und verdeckte Würfe zu nehmen. Zusammen mit Schnelligkeit und Spielfähigkeit habe ich das in eine Waagschale geworfen, so wie es mir früh beigebracht wurde.
War der Abstieg aus Liga eins trotz Ihrer 146 Tore in 31 Spielen der sportlich größte Rückschlag?
Breuer: Das würde ich nicht sagen. Wir haben in diesem Jahr unfassbar viel gelernt. Wir hatten viele Rückschläge und Verletzte und keinen guten Kader. Wir mussten viel Lehrgeld zahlen. Wir haben einige Spiele gewonnen, das war gut für das Selbstbewusstsein. Viele junge Spieler, wie Julius Kühn (Europameister 2018; Anmerk. d. Red.), konnten diese Erfahrungen später in ihrer Karriere gut gebrauchen. Das war also ein gewonnenes und kein verlorenes Jahr.
2014 wurde bei Ihnen die Diagnose Hodenkrebs gestellt.
Breuer: Das war ein sehr großer Rückschlag, denn du musst alles stehen und liegen lassen. Diese Krankheit ist so einnehmend, erfordert volle Aufmerksamkeit. Ich hatte eine gute Prognose, bei dieser Art von Krebs ist die Heilungschance gut. Ich war optimistisch, dass ich das packe. Auch, wenn diese Diagnose ein großer Rückschlag war, ist das keine schlechte Zeit gewesen. Ich hatte viel Zeit, über mich und mein Leben nachzudenken und ob meine sehr realistische, positive Lebenseinstellung auch was taugt.
Im Frühjahr 2015 galt der Krebs als besiegt, und Sie haben sich auf dem Handballfeld zurückgemeldet.
Breuer: Das war ein schöner Moment in Ferndorf, ähnlich wie meine BTB-Rückkehr. Es geht immer darum, wieder zurückzukommen. Generell im Leben, aber auch im Sport. Wenn es Rückschläge gibt, muss man diese wegstecken und stärker zurückkommen.
Trotz des Aufstiegs mit Ferndorf in die Zweite Liga haben Sie den Verein Richtung Krefeld verlassen.
Breuer: Ich habe meinen beruflichen Weg einschlagen wollen. Ich habe in Ferndorf mein Referendariat zum Sonderpädagogen gemacht. Ich hatte danach eine schöne Möglichkeit in Duisburg an eine Sportschule zu kommen, die eine Gesamtschule ist, aber die auch Inklusion betreibt. Es hat mich gereizt, das mitzugestalten. In meinem Alter musste ich auch in den Beruf reinkommen und Berufliches vorne anstellen.
Sie spielen beim BTB jetzt – wie in Korschenbroich und Ferndorf – mit Ihrem Bruder Simon.
Breuer: Das ist etwas Besonderes, sehr emotional für uns, denn wir verstehen uns auf dem Feld einfach blind. Von klein auf sind wir nicht nur als Brüder, sondern auch als Handballer aufgewachsen. Erik Wudtke, damals Coach in Ferndorf, hat mal gesagt: "Wenn man Simon und David in einem Team hat, dann hast Du nicht zwei Spieler, sondern, weil die sich so blind verstehen, ist das so, als hättest du drei Spieler." Davon haben wir oft profitiert, dass wir mit einem Blick nur erkennen können, was der andere jetzt will. Das, was wir gelernt haben, die Automatismen, die wir uns antrainiert haben, über Jahre immer wieder tägliches Training, manchmal mehrmals am Tag. Sowas rufen wir dann in solchen Momenten ab. Wir funktionieren dann so, wie wir es gelernt haben.
Wie viel von David Breuer werden wir beim BTB noch sehen?
Breuer: Beruflich und mit meinem Lebensmittelpunkt bin ich ein Stück weg von Aachen, emotional natürlich nicht. Aus zeitlichen und privaten Gründen werden es daher wahrscheinlich nur ein paar Spiele werden. Ich werde im Dialog mit Martin Becker und den Führungsspielern überlegen, wann das taktisch am sinnvollsten ist.













ST | Nr. | Datum | Ort | Team 1 | Team 2 | |
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DHB-PM | R1S6-HF2 | Sa. 17.08.19 14:30 | AC 1 Aachen Neuköllner Straße, Neuköllner Str. I, 52068 AachenAC 1 Aachen Neuköllner Straße, Neuköllner Str. I, 52068 Aachen |
BTB Aachen He1 | - | TSB Heilbronn-Horkheim |
DHB-PM | R1S6-HF1 | Sa. 17.08.19 17:00 | AC 1 Aachen Neuköllner Straße, Neuköllner Str. I, 52068 AachenAC 1 Aachen Neuköllner Straße, Neuköllner Str. I, 52068 Aachen |
TVB 1898 Stuttgart | - | HSC 2000 Coburg |
DHB-PM | R1S6-Fi | So. 18.08.19 15:00 | AC 1 Aachen Neuköllner Straße, Neuköllner Str. I, 52068 AachenAC 1 Aachen Neuköllner Straße, Neuköllner Str. I, 52068 Aachen |
Sieger Halbfinale 1 | - | Sieger Halbfinale 2 |



